Susanne
Haun
1965 in Berlin geboren, lebt und
arbeitet in Berlin
1983 Abitur, anschließend für die
Eltern 1987 Abschluss der Ausbildung zur Kauffrau
seit 1988 Beschäftigung mit der Malerei;
freischaffend tätig
2003 Mitbegründerin der
Druckwerkstatt K-02 in Berlin
seit
2005 Leitung und Organisation
von Malreisen und Workshops im Atelier und in verschiedenen Akademien
seit
2006 Mitglied im bbk Berlin
seit
2008 Konzentration auf Zeichnung
AUSZEICHNUNG/PREIS
2004
Sonderpreis bei der 3rd Lessedra World Art Print
Annual
2006
Finalist Kunstpreis Köpenick
2008
Förderpreis ZEIGDEINEKUNST,ein Projekt der Galerie
Richter & Masset, München
ANKÄUFE
(Auswahl)
Graphothek Berlin, Reinickendorf, Palau Sa Font, Palma
de Mallorca, Hahnemühle FineArt,
Schloss Biesdorf, Berlin
verschiedene
private Ankäufe in Deutschland, Österreich und USA
MOTIVATION
Das wichtigste in der Kunst ist für mich die
Authentizität eines Werkes. Das bedeutet, dass ich jedes Bild, so wie es ist,
nur in dem jeweiligen Augenblick mit meinen inneren Erkenntnissen und meinem
Können malen kann. Ich kann es in der Art nicht nächsten Monat und ich hätte es
nicht letztes Jahr so malen können.
Gerne suche ich mir Themenkomplexe und
arbeite an diesen selbst gewählten Themen bis zu einem Jahr. Ich setze mit
Acryl mehrere Farbschichten übereinander – manche Stellen lasierend andere
wieder pastos. Wichtig sind mir neben den Flächen die Linien in einem Bild. Die
Entschiedenheit der einzelnen Linie bestimmt über die Qualität und den Eindruck
des Bildes. Immer wieder inspiriert mich das jeweilige Thema zu neuen Ideen.
Für mich muss das gemalte auch von mir erlebt oder bei Freunden
beobachtet worden sein. Nur dann können die Stimmungen und Assoziationen meiner
Bilder aus meinem Inneren kommen. Ich male mit Lust, Freude und Energie. Dabei
möchte ich, dass meine Bilder beim Betrachter etwas auslösen oder bewegen;
bestenfalls Denkanstösse geben.
Das schwierigste in meinem Werk ist die
Disziplinierung. Ein Thema zum Beispiel auch in einem Format darzustellen. Die
schwierigste Frage ist dabei, wann ist ein Bild fertig und wann braucht es noch
Änderungen. Oft stelle ich die Bilder noch monatelang auf die Staffelei und
überlege an Einzelheiten. Wo ist es zu bewegt – wo fehlt Bewegung. Erst wenn
ich mit dem Bild in allen Teilen zufrieden bin signiere ich es.
Das Acryl, in den 50ziger des letzten
Jahrhunderts für die Malerei entdeckt, ist das Material unserer Zeit. Es ist
das pure Plastik und somit für unsere schnelllebige Zeit genau das richtige.
Trotzdem möchte ich nicht schlampig mit dem Material umgehen und nur mit der
Größe der Bilder brillieren. Ich überlege mir die Komposition eines Bildes
Die Zeichnungen sind ein weiterer Teil meines
Schaffens. Nirgendwo wie in der Zeichnung – ja in der einzelnen Linie – kommt
die Handschrift eines Künstlers so
zum Ausdruck. Keine Linie in der Zeichnung ist nur dekorativ, jede Linie hat
ihren Sinn und ihre Berechtigung im Bild. Ich zeichne täglich. Deshalb habe ich
es aufgegeben meinen Zeichnungen Namen zu geben. Ich katalogisiere sie nach dem
Datum der Entstehung. Mit diesem Entschluss war für mich klar, dass meine
Zeichnungen meine Tagebucheintragungen sind.
Ich male weil ich mir ein Leben ohne Malerei
nicht vorstellen kann. Sie ist wie ein weiteres Sinnesorgan von mir und sie ist
mein Ausdruck und meine Sprache mit meiner Umwelt.
Die
Schweriner Volkszeitung schreibt 2007 über mich:
Malerin Susanne Haun
stellt unbequeme Sichtweisen vor
Schelfstadt (bert) Susanne Haun malt
unbequeme Bilder. Es sind keine „Friede-Freude-Eierkuchen“-Gemälde, sondern
Widerspiegelungen ihrer Sicht auf die Welt. Dabei kommt es ihr nicht auf
detailgetreue Ähnlichkeiten an, sondern auf die Aussage, die sie jedem Bild
mitgibt. Das wird in der Ausstellung „Der Weg – Die fünf Lebensstufen der Frau“
sehr deutlich, die derzeit im Bohlenbinderhaus hinter dem
Schleswig-Holstein-Haus zu sehen ist.
Die Definition der Rolle der Frau in der Gesellschaft
ist in Bewegung. In diese Debatte mischt sich Susanne
Haun ein. „In der Auseinandersetzung mit dem Publikum bin ich
zu anhaltender Diskussion verpflichtet“, sagt sie selbst dazu. Die Berlinerin
betont, dass sie keine Feministin, keine Frauenrechtlerin im herkömmlichen
Sinne sei. Jedoch wünsche sie sich deutlich mehr Respekt im Umgang von Mann und
Frau, mehr Anerkennung für unterschiedliche, aber gleichwohl wichtige
Leistungen der Geschlechter.
Susanne Haun malt mit kräftigen
Farben und kräftiger Ausdrucksweise. Ihr großes, zwei Meter breites und
viereinhalb Meter hohes Bild „Der Weg – Die fünf Lebensstufen der Frau“, das
der Schweriner Ausstellung auch den Titel gab, fällt ebenso wie andere
ausgestellte Arbeiten gewiss nicht in die Kategorie „schöne Bilder“. Aber es
regt ganz sicher zur Diskussion an. Es stellt sich der Gesellschaft, sagt die
Malerin dazu.
Die
Gransee Zeitung (Brandenburg) schreibt ebenfalls 2007 über mich:
Die
Kraft der Verwandlung
Neue
Gemälde in der Klosterscheune
Susanne Haun steht im weiten Raum der Klostergalerie. Sie ist eine
zierliche Person – kaum zu glauben, dass sie diese kraftvollen Bilder malt, die
nun in der Ausstellung vereint sind, welche am gestrigen Sonntag in der
Klosterscheune eröffnet wurde.
Die Farben
sind intensiv und schwungvoll gesetzt. Sie drohen zu explodieren, reißen den
Betrachter mit sich fort, sind Leben und Fühlen, bis sie aufgefangen werden von
Linien, die mit der Leichtigkeit einer Vogelfeder einen Moment bannen und dann
ganz schnell weiterfliegen in einen neuen Zustand, in ein anderes Leben.
Was so
zufällig aussieht, hat doch etwas zwingendes, nämlich die grausame und zugleich
schmerzlich schöne Notwendigkeit der Verwandlung. Alltägliches, scheinbar
Banales sucht wie fließendes Wasser den Weg in die Gesichter der Menschen, in
Seelenzustände, die sowohl in ihrer malerischen Bündelung als auch im Wissen,
um die Vergänglichkeit außerordentlich intensiv sind. Alles wird und vergeht.
Und so wird aus einer Blume ein Schmetterling, ein
Vogel, ein Baum, ein Mensch und wieder eine Blume.
„Pictors Verwandlung“, eine Erzählung von Herrmann Hesse,
hat die Künstlerin
zu wunderbaren Tuschezeichnungen auf Wildseidenpapier verlockt. Liebe und
Sehnsucht nach dem Glück verwandeln Pictor in einen
Baum, der sehr alt wird, um schließlich in der Verschmelzung mit dem einen
Menschen, der sein Gefühl erwidert, das wahre Paradies zu finden. Das Leben
liebt den Baum wie die wirren Linien sich verfitzend, auseinander strebend und
schließlich sich kraftvoll vereinigend auf den Blättern der Susanne Haun.
AUSSTELLUNGEN
2008 Galerie
Berger, Schwerin (G)
Kunstverein
Johann Kentmann, Torgau (E)
Galerie
OstArt, Berlin (E)
Galerie
Art & Champagne Berlin (G)
Kunstmesse
München vertreten durch Galerie Bläser
Galerie
K-02 (G)
2007 Städtische
Galerie Süd, Magdeburg 11.1.- 12.2.2007 (E)
Klostergalerie
Zehdenick, 18.3. – 5.5.2007 (E)
Schleswig-Holstein-Haus,
26.4. – (E)
Stadtmuseum
Weiden / Galerie Egeter 1.-28.6.2007 (G)
Klosterkirche
Grimma bei Leipzig 29.6. -20.7.2007 (G)
Galerie Elbchaussee acht, Hamburg, Juli 2007 (G)
Kunstmesse
Salzburg 2007, 8. – 11.November 2007
Galerie Büsch, Berlin, 16.11-31.12.2007 (G)
Sammlung Palau Sa Font,
Mallorca, 23.11.-31.12.2007 (G)
Technopark Kamen,
28.11.-31.12.2007 (G)
2006 German House Gallery, 871
United Nations Plaza, New York, USA
(21.2.-10.3.06), Katalog, (G)
Graphothek Berlin, Vorstellung
der Neuzugänge, (7.4. – 13.5.06), G
Galerie
Wollhalle, Güstrow, (ab 5.5.2006), Juryentscheidung, (G)
Kunstgalerie Altes Rathaus Fürstenwalde (5.5.
– 30.9.2006), Juryentscheidung, (G)
Galerie
Storchenturm, Berlin, 19. – 26.5.2006), (E)
Galerie
Kunstkreis Treptow - Köpenick e.V., (ab
14.7.2006), (G)
Friedrich Naumann
Stiftung, Potsdam (15.6.-31.7.06), (G)
Teilnahme am 7. Kunstkreuz Berlin, 23.06. bis 21.07.2006,
Juryentscheidung, (G)
Galerie Friedländer Tor, Neubrandenburg, 1.7.-10.9.2006, (G)
Galerie „unterwegs“, Berlin, 28.7. – 28.8.2006, (E)
MKC Templin, 19.8.-24.9.2006, Juryentscheidung, (G)
Galerie Carstensen, Hamburg,
(16.9. – 31.10.06), (G)
Galerie Pillango,
Berlin, (22. – 29.9.2006), (G)
Sperlgalerie, Potsdam,
(4.11.-23.12.2006), (G)
Wasserturm
Visselhövede, (9.9. – 18.10.06), (G)
Art&Champagne Galerie, Berlin, 10.11.-21.12.06, (E)
Galerie Stine, Bützow (5.11.
- 15.12.06), (E)
2005 Galerie Storkower Bogen,
Berlin, (G)
National Palace of
Culture, Sofia, Bulgarien, Katalog, (G)
18. Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken, Juryentscheidung, (G)
Galerie WeibArt,
Berlin, (E)
Galerie Storchenturm,
Berlin, (G)
Klosterkirche Grimma
(bei Leipzig), (G)
Olympiastadion Berlin, VIP Lounge,
(G)
Schlossparktheater,
Berlin, (E)
Sternwarte Schwerin,
(G)
Galerie Kass, Innsbruck,
Östereich, (G)
Auktion Nr. 1, Förderverein Künstlergut Prösitz,
Mutzschen (zwischen Leipzig und Dresden), (G)
Große
Berlin-Steglitzer Kunstausstellung, Juryentscheidung, Katalog, (G)
Galerie Zeitlos, Bergkamen,
(E)
Kulturhaus Spandau,
Berlin, (E)
Oschatzer Kunstverein (bei Leipzig), (G)
Galerie Benkert
16, Potsdam, (G)
Galerie ArtRoom,
Düsseldorf, (G)
2004 Impulse
International, Osnabrück, Juryentscheidung
(Katalog), (G)
Maritim proArte,
Berlin, (E)
Museum der Arbeit, Hamburg, DruckKunst
(Katalog), (G)
Galerie Arcus, Berlin, (G)
National Palace of
Culture, Sofia, Bulgarien, Katalog, (G)
Kunstauktion, Galerie
Mutter Fourage, 40 Jahre unicef Berlin, (G)
Galerie Pillango,
Berlin, (G)
Schloß Biesdorf, Berlin, (E)
Galerie Storkower Bogen,
Berlin, (G)
Kunstauktion im Gewandhaus zu Leipzig (G)
Frauenmuseum Bonn, Juryentscheidung
(Katalog), (G)
Galerie Taube, Berlin,
Dezembersalon, (G)
2003 Kunst im Fort Gorgast, Frankfurt Oder, Katalog, (G)
Werk 4, Neustadt a.d.
WN Bayern, (G)
Kunstamt Mitte Berlin
(Teehaus im Englischen Garten), (E)
Oper Leipzig,
Juryentscheidung, (G)
ARD/RBB,
Hotel am Studio, Berlin, (G)
Galerie Victoria Passage,
Augsburg, (G)
2002
Aktiv-Galerie, Berlin, (E)
Kunstzentrum
Tegel-Süd, (G)
BIBLIOGRAPHIE
2007 Andreas
Rücker, „Die Rotznasen sind gewollt“, Leipziger Volkszeitung
„Farbige Zusammenhänge“, Leipziger Volkszeitung
Anastasia Poscharsky
„Eindrücke künstlerisch eingefangen“, Der neue Tag in Weiden
„Die Lebensstufen der Frau“, Schweriner Volkszeitung
Sabine Slatasch, „Die Kraft der Verwandlung“, Gransee
Zeitung
Carola Martin, „Kraftvolle Farben und Dynamische
Formen“, Märkische Allgemeine
2006 R.Badenschier,
„Die Schönheit des Einzelnen“, Schweriner
Volkszeitung
Antje Scherer, „Wo Tante Ilse zu Hause ist“, Märkische Oderzeitung
Arno Neumann, „Städte und Städter“, Märkische Allgemeine
Irene Marx, „Art News“, Singapure Art
Gallery Guide
2005 Eva Lienemann,
„Neue Erkenntnisse zweier Berliner“, Rheinische
Post
Christian Schindler, „Susanne
Haun zeigt Menschen im Bild“, Berliner Woche
Susanne Haun, „Der Rhythmus des
Körpers“, Palette
„Zeitlose Kunst“, Hellweger Anzeiger
Dr. Werner Stockfisch, „Unterwegs zu Städten
und Menschen“, Schweriner Volkszeitung
2004 „Farbe satt und viele Glücksmomente“, Berliner
Abendblatt
Bauersachs, „Mausefallen und Frösche in
Porträts“, Süddeutsche Zeitung
Vroni Vogel, „Ausgeprägter
erzählerischer Duktus“, Erdinger Anzeiger
2003 „Noch nicht Schicht für Werk 4“, Der Neue Tag, Weiden
Rico Jalowietzki,
„Nachbarschaft in Holz und Farbe“, Märkische Oderzeitung“
Eva Schmidt,„Einzeln kommen wir nicht recht
voran“, Der Nordberliner
2002 Eva Schmidt,„Emotionen in Farbe“, Der
Nordberliner
TEXTE
Claudia Jahnke, Sammlerin, „Galerie
Elbchaussee acht“
Bernd Kurt Götz, Kabarettist, Moderator, Texter, „Galerie Süd“
Joachim
Steinmann, Pädagoge und Grafiker, „Linienspiele“
Dr.
Petra Lange, Kunsthistorikerin, „Städte und Städter“
Judith Meisner, Kunsthistorikerin
MA, „Menschen im Bild“
Dr. Werner Stockfisch, Journalist, „Aus den
vier Himmelsrichtungen“
Hannah Köpel,
Kulturwissenschaftlerin, „Die Poesie der Menschen“
Andreas Mattern, Aquarellist, „Gemalte
Verwandlung“
PUBLIKATIONEN
/ PUBLICATIONS
Katalog
„Susanne Haun – 2006
Katalog
„Susanne Haun – Malerei und
Zeichnung“
Katalog
begleitend zur Ausstellung in New York 21.-10.03.06
Katalogbuch
„Susanne Haun – Malerei